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Mittwoch, 6. November 2013

[Rezension] Das Lustroulette von Sandra Henke

© Heyne Verlag
Autorin: Sandra Henke
Dt. Titel: Das Lustroulette
Dt. Erstausgabe: 09/2013
Verlag: Heyne
Format: Taschenbuch
Seitenzahl: 256
ISBN-10: 3453545575
ISBN-13: 978-3453545571
Preis: 8,99 €





Die Leseprobe findet Ihr hier.

Las Vegas, ein Paradies für Spieler. Doch einige setzen kein Geld ein, sondern ihren nackten Körper. Ihnen geht es allein darum, Grenzen auszuloten. Die junge Croupière Valentine wird vom ersten Moment an vom Sog erfasst. Fasziniert lässt sie sich vom attraktiven Rhys im Spiel um Macht und Unterwerfung anleiten. Weiter darf sie allerdings nicht in sein Leben eindringen. Fürchtet er etwa, die Kontrolle an Val zu verlieren? Doch seine Liebesdienerin ist nicht nur devot veranlagt, sondern auch eine Kämpferin! 

Inhalt

Valentine finanziert ihr Studium, indem sie als Croupière in einem Casino in Las Vegas arbeitet. Um ihre Unabhängigkeit unter Beweis zu stellen, arbeitet sie allerdings nicht mehr im "heimischen" Casino. Im "Decadency" findet sie nicht nur schnell Freunde, sondern entdeckt einen Raum, in dem nicht um Geld, sondern um Sex gespielt wird...

Eigene Meinung

"Das Lustroulette" von Sandra Henke ist wie immer ein überaus gelungener Erotikroman.

In gewohnter Manier überzeugt Henke mit ihrem locker, leichten Schreibstil, der förmlich zum Lesen einlädt. Die Beschreibungen sind stilvoll und in einem sehr angenemessenem Rahmen gehalten. Die Geschichte wird im personalen Erzählstil aus Sicht von Valentine und Rhys wiedergegeben.

Auch die Charaktere sind Henke wieder einmal gelungen. Beide Protagonisten sind recht undurchsichtig und haben sowohl Stärken und Schwächen. Gerade vor dem Hintergrund der BDSM Kultur sticht die Ebenbürtigkeit des Heldenpaares ganz klar hervor. Beide haben ihre Geheimnisse und mit ihrer Vergangenheit zu kämpfen, aber sie weigern sich beharrlich, daran zugrunde zu gehen. 

Die Geschichte beinhaltet alles, was das Leserinnenherz höherschlagen lässt. Uns erwartet eine interessante Handlung, dunkle Geheimnis, eine Spur Romantik und natürlich prickelnde Erotik. Auch wenn dieses Mal der Ü-18 Part eine größere Rolle spielt als in zB "Flammenzungen", nimmt dieser doch keine Überhand und man kriegt weit mehr geboten als Sex. 

Henke tastet sich behutsam an das Thema "BDSM" heran und nimmt sich dabei auch die Zeit, um die Dynamik dahinter zu erklären. So erfährt man, dass der Dom genau genommen nicht immer die Zügel in der Hand hält und dass ein Sub alles andere als des Doms Sklave ist. Dabei erwartet man förmlich Grenzüberschreitungen vor dem Tabulosen Setting, Las Vegas. Was für mich einen gelungenen Kontrast darstellt, ist gleichzeitig eine Schwäche, denn die Atmosphäre von "Sind City" kam leider nicht wirklich bei mir an.

Das Cover zeigt nicht zu viel und nicht zu wenig. Es passt gut zu der Geschichte und ist dabei noch sehr stilvoll. Es gefällt mir wirklich sehr gut!

Fazit

Sandra Henkes "Das Lustroulette" ist wieder einmal ein gelungener Erotikroman, der all meinen Erwartungen gerecht wurden. Kurzweilige, prickelnde Unterhaltung, bei der das genaue Maß gefunden wurde. Die Charaktere und die eigenwillige Dynamik ihrer Beziehung machen diesen Roman aus und können auf ganzer Linie überzeugen. 5/5 Bücher und eine klare Empfehlung für Fans der Autorin und des Genres! 

Die Autorin


© Ricarda Ohligschläger


Sandra Henke lebt in der Nähe von Düsseldorf. Mit ihren Romanen hat sie sich ein großes Publikum erschrieben. So gilt ihr Roman "Loge der Lust" inzwischen als ein Klassiker des Genres. Eine spannende Handlung liegt der Autorin ebenso am Herzen, wie ein starkes Knistern und außergewöhnlich sinnliche Erotik.

Weitere Bücher


Mein Dank geht an...

...den Heyne Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplares! 

Sonntag, 12. Mai 2013

[Rezension] Die Mädchenakademie von Sandra Henke

© Heyne Verlag
Autorin: Sandra Henke
Originaltitel: Die Mädchenakademie 
Dt. Erstausgabe: 06/2010
Verlag: Heyne
Format: Taschenbuch
Seitenzahl: 224
ISBN-10: 345354532X
ISBN-13: 978-3-453-54532-8
Preis: 7,95 €




Kaufen könnt Ihr das Buch gleich hier.

Ein Mädcheninternat als Spielwiese der Lust. »Der Geheimclub der Lolitas« lässt nichts anbrennen! Als die 18-jährige Emma von dem lustvollen Wettbewerb erfährt, den sich vier Mitschülerinnen ausgedacht haben, möchte sie in den Bund aufgenommen werden. Um ihren erotischen Horizont zu erweitern. Und um Christian zu erobern, die äußerst attraktive Aushilfe. Doch der hütet ein Geheimnis, und auch die Lolitas sind merkwürdig verschwiegen, was die verschwundene fünfte Lolita angeht.


Inhalt

Aus familiären Grunden sind Emmas Noten in den Keller gesackt und damit ihre Ferien gleich abgehakt, denn ihre Schule duldet keine schlechten Noten. Somit muss sie die Sommerferien über Zusatzkurse belegen und die Zeit weiterhin im Internat verbringen. Dort trifft sie auf die 4 Lolitas, die sich ihren Zusatzunterricht mit erotischen Wettkämpfen vertreiben. Für jede bestandene Aufgabe erhält man Punkte und der Hauptpreis ist die Sahneschnitte Christian, der stellvertretende Hausmeister. Emma möchte eigentlich gewinnen, aber was hält man von einem Mann, der sich für so etwas zur Verfügung stellt? Der außerdem auch noch einiges zu verbergen hat? Und warum schweigen die Lolitas so verbissen über das Verschwinden der Ex-Lolita Ruby?

Eigene Meinung

Mit „Die Mädchenakademie“ konnte Sandra Henke mir wieder einmal gekonnt einen Nachmittag versüßen.

Wie gewohnt überzeugt Henke mit einem sehr bildhaften und flüssigen Schreibstil. Aus Sicht der Protagonistin Emma erleben wir die prickelnden Ereignisse rund um die Lolitas. Klassischerweise wird auch hier der Plot von einem Pro- und einem Epilog eingerahmt.

Die Charaktere sind vielseitig und undurchsichtig. Natürlich entwickeln diese kaum die Komplexität und den Tiefgang, den man von vielen dicken Wälzern gewöhnt ist, aber das ist bei diesem Genre und der Seitenzahl nicht von Belang. Dennoch schafft es Henke auch, die verschiedenen Figuren plastisch erscheinen zu lassen und glaubwürdig sind sie allemal.

Die Geschichte ist Erotik pur und die spannungsgeladene Atmosphäre nahezu greifbar. Doch auch hier kommt der kriminalistische Teil nicht zu kurz, sodass uns neben richtig vielen nicht jugendfreien Szenen eine spannende Handlung erwartet. Die Mischung macht’s bekanntlich und auch wenn dieses Mal der erotische Teil unbestreitbar dominiert, ist ihr diese wieder gut gelungen.

Fazit

Sandra Henkes "Die Mädchenakademie" ist kurzweilige und sehr sinnliche Unterhaltung. Wieder einmal gelingt ihr die perfekte Mischung aus Krimi und Erotikroman, wobei in diesem Fall der Sex ganz klar im Fokus steht. Für mich ist es ein netter Roman für zwischendurch, den Henke Fans wie immer lieben werden. 4/5 Bücher!

Die Autorin

© Ricarda Ohligschläger
Sandra Henke lebt in der Nähe von Düsseldorf. Mit ihren Romanen hat sie sich ein großes Publikum erschrieben. So gilt ihr Roman "Loge der Lust" inzwischen als ein Klassiker des Genres. Eine spannende Handlung liegt der Autorin ebenso am Herzen, wie ein starkes Knistern und außergewöhnlich sinnliche Erotik.
 
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