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Dienstag, 26. August 2014

[Rezension] Das Mädchen, das Geschichten fängt von Victoria Schwab

© Heyne Verlag
Autorin: Victoria Schwab
Dt. Erstausgabe: 07/2014
Verlag: Heyne
Format: Paperback
Seitenzahl: 432
ISBN-10: 3453410335
ISBN-13: 978-3453410336
Preis: 13,99 €




Die Leseprobe findet Ihr hier.

Wenn ein Mensch stirbt, wird seine Lebensgeschichte in einer Art Bibliothek abgelegt. Manchmal jedoch erwachen die Geschichten und versuchen in die Welt der Lebenden zurückzukehren. Dann kommt Mac ins Spiel, denn sie ist eine Hüterin und ihre Aufgabe ist es, die entlaufenen Geschichten zurückzubringen. Doch plötzlich häufen sich diese Vorfälle, und die Grenzen zwischen Leben und Tod drohen zu verschwimmen. Mac beschleicht der schreckliche Verdacht, dass jemand die Lebensgeschichten manipuliert. Gemeinsam mit dem Hüter Wes versucht Mac, dem Geheimnis auf die Spur zu kommen.

Samstag, 25. Januar 2014

[Rezension] Tore der Zeit von Lea Nicolai

© Heyne Verlag
Autorin: Lea Nicolai
Dt. Titel: Tore der Zeit
Dt. Erstausgabe: 11/2013
Verlag: Heyne
Format: Paperback
Seitenzahl: 704
ISBN-10: 3453314328
ISBN-13: 978-3453314320
Preis: 14,99 €





Die Leseprobe findet Ihr hier.

Die Hexe Ravenna ist auf der Suche nach ihrer Schwester Yvonne. Das Problem: Die Suche hat ihre letzten Ersparnisse verschlungen. Die Lösung: Ravenna nimmt kurzerhand an der magischen Quizshow teil, die der mysteriöse Beliar veranstaltet. Verlockende Gewinne winken – doch der Preis dafür ist hoch, denn Beliar hat ganz eigenen Pläne mit Ravenna, die über eine außergewöhnliche Gabe verfügt: Sie ist eine Tormagierin und kann von bestimmten Orten aus in die Vergangenheit reisen. Unversehens landet sie im Mittelalter, wo die Quizshow in Gestalt eines lebensgefährlichen Mysterienspiels weitergeht. Ravenna muss weiterspielen, unterstützt von dem gut aussehenden Ritter Lucian …

Inhalt

Ravenna ist eine der Sieben, doch als Torwächterin ist es ihre Pflicht, auch die Gegenwart zu bereisen. Allerdings nutzt Beliar diese Tatsache aus, indem er alle Tore so korrumpiert, dass nicht mal mehr Ravenna diese durchwandern kann. So kommt es, dass Lucian und sie im Jahr 2013 gestrandet sind, wo sie dazu gezwungen sind, an einer magischen Quizshow teilzunehmen. Ravennas Ziel war es, Geld für die Suche nach ihrer Schwester zu gewinnen, aber es stellt sich heraus, dass Beliar der Quizmaster ist...

Eigene Meinung

"Tore der Zeit" von Lea Nicolai ist für viele die langersehnte Fortsetzung zu ihrem Debutroman "Die Hexen".

Für andere, mich eingeschlossen, war es eine ziemliche Überraschung. Hätte ich nicht genau recherchiert, hätte ich mich vermutlich beim Lesen gewundert, worauf sich die Geschichte bezieht. Immerhin gibt es genügend Verweise und Erklärungen, sodass man diesen Roman rein theoretisch auch ohne Vorkenntnisse lesen könnte - empfehlen würde ich das aber nicht.

Der Schreibstil liest sich auch dieses Mal leicht und flüssig, allerdings geraten manche Beschreibungen etwas überbordend während andere Szenen mal wieder zu kurz kommen. Die Geschichte wird auch weiterhin im personalen Erzählstil aus Sicht von Ravenna und Yvonne erzählt.

Die Charaktere, die mich im ersten Band gleichzeitig begeistern und zur Weißglut treiben konnten, haben mich in diesem Band mehr als enttäuscht. 

Die starke Ravenna, die sich zu einer mächtigen Hexe entwickelt hatte, tritt wie eine Stümperin auf, die mit mehr Glück als Verstand durch ihr nächstes Abenteuer stolpert. Sie scheint völlig vergessen zu haben, was ihre Schwester ihr angetan hat und rennt blind und bereitwillig in Beliars Falle.

Lucian wird zu einem blassen Schatten von Ravenna, dessen einzige Handlungen mehr als nervtötend sind.

Immerhin bleibt Yvonne sicht treu und hat mich die erste Hälfte weiterhin aufgeregt, bis man endlich einige Erklärungen für ihre unausstehliche Art erhält.

Die Geschichte ist tatsächlich ziemlich unterhaltsam, wenn man von den unweigerlichen Längen absieht. Manche Szenen sind belustigend, andere entmutigend, viele Szenen sind auch einfach nur seltsam. Kein Wunder, wenn man bedenkt, dass Ravennas Handlungen im ersten Band die Vergangenheit und somit auch die Zukunft verändert hat. So wird man mit einem fünf-beinigem Eiffelturm und natürlich dem WizzQuizz konfrontiert.

Das Ende war ein schöner, runder Abschluss, der allerdings noch Luft für eine Fortsetzung lässt. Ob ich die lesen würde, kann ich nicht mit Gewissheit sagen, aber die Chancen stehen gut.

Fazit


Lea Nicolais "Tore der Zeit" ist eine gute, etwas seltsame Fortsetzung, worüber sich die meisten vermutlich nicht mal im Klaren sind. Die Charaktere haben sich leider nicht wirklich entwickelt und wenn dann eher zum Negativen und die Geschichte nahm zwischenzeitlich wirklich skurrile Züge an, aber alles in allem fühlte ich mich besser unterhalten als im ersten Band. Letztlich kann ich dieses Dilogie allen Fans von etwas anderen Hexengeschichten empfehlen, die nichts gegen überdetaillierte Beschreibungen haben. 4/5 Bücher!

Die Autorin

Lea Nicolai (geb. 1972) ist leidenschaftliche Vielleserin, Kinogängerin, Autorin und nebenbei Sängerin. Das Thema Hexen fasziniert sie seit langem, weil es Magie, Mystik und Wirklichkeit verbindet. Lea Nicolai lebt mit ihren Büchern und den Menschen, die ihr wichtig sind, am Rand des Schwarzwalds.www.lea-nicolai.de
Die Reihe


  1. Die Hexen
  2. Tore der Zeit

Mein Dank geht an...


...den Heyne Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplares!

Mittwoch, 15. Januar 2014

[Rezension] Die Hexen von Lea Nicolai

© Heyne Verlag
Autorin: Lea Nicolai
Dt. Titel: Die Hexen
Dt. Untertitel: Schwarze oder weiße Magie - Entscheide Dich!
Dt. Erstausgabe: 07/2011
Verlag: Heyne
Format: Paperback
Seitenzahl: 704
ISBN-10: 3453533895
ISBN-13: 978-3453533899
Preis: 15,00 €



Die Leseprobe findet Ihr hier.

Ihr Leben ist aus den Fugen geraten, seit Ravenna in ihrer Wohnung überfallen wurde. Sie leidet unter Angstzuständen und rätselhaften Erinnerungslücken. Als sie nach einer Ohnmacht im Wald auf einem Pentagramm erwacht, glaubt sie zunächst, ihr Bewusstsein habe ihr erneut einen Streich gespielt. Tatsächlich hat sie ein mächtiger Hexenzirkel ins Mittelalter gerufen. Die Hexen benötigen dringend Ravennas Hilfe, denn es geht um nichts Geringeres, als den Teufel persönlich in Schach zu halten ...

Inhalt

Ravennas Leben ist das reinste Chaos. Seitdem sie in ihrer eigenen Wohnung überfallen wurde, ist sie das reinste Nervenbündel. Doch am schlimmsten sind die Aussetzer, die teilweise einen Tagelangen Gedächtnisverlust beinhalten. Ihre Schwester pocht auf Magie, aber Ravenna kann an so einen Unsinn nicht glauben. Zumindest solange nicht, bis sie einen Zeitsprung ins Mittelalter zurücklegt. Dort wird sie von einem Hexenkonvent erwartet, der dringend ihre Hilfe benötigt...

Eigene Meinung

"Die Hexen" ist der etwas lange, aber vielversprechende Debutroman von Lea Nicolai.

Der Schreibstil ist für die Zielgruppe überraschend komplex und bildgewaltig, nichtsdestotrotz flüssig und leicht zu lesen. Die Geschichte wird von einem Pro- und einem Epilog eingerahmt und wird abwechselnd aus der Sicht von Ravenna und Yvonne im personalen Erzählstil wiedergegeben.

Die Protagonisten sind gut ausgearbeitet und sehr authentisch. Auch der Antagonist kann sich sehen lassen. Dafür sind die Nebenfiguren leider recht schwach, was ich aber verschmerzen kann, weil es wirklich viele davon gibt.

Ravenna ist eine gebrochene Kämpferin. Sie arbeitet als Steinmetzin und weiß sich deswegen unter Männern zu behaupten. Sie ist nicht auf den Mund gefallen und zieht ihr Ding durch, wenn sie sich einmal ein Ziel gesetzt hat. Doch seit dem Überfall in ihrer eigenen Wohnung ist sie verunsichert und befürchtet nicht ohne Grund, dass ihr Leben langsam aber sicher auseinanderbricht. Auch wenn ihre Schwester sie verrückt macht, ist sie die einzige Stütze, die ihr momentan zur Verfügung steht und dafür, dass sie da ist, ist Ravenna unendlich dankbar. Trotzdem kann sie nichts dafür, dass erst ein Sprung ins kalte Wasser - genauer gesagt, ein Sprung durch die Zeit - dabei behilflich ist, dass sie wieder zu sich selbst zurückfindet...

Yvonne hat im Gegensatz zu ihrer Schwester nie ihre Wurzeln verdrängt und somit auch nie den Glauben an die Magie. Dass eine morbide Faszination von dem Überfall, der an ein okkultes Ritual erinnert, für sie ausgeht, ist daher nicht wenig verwunderlich - und dennoch ein Fakt, den sie ihrer Schwester nie gestehen würde. Sie vermutet sowieso, dass Magie für das Chaos in Ravennas Leben verantwortlich ist und scheut auch nicht davor zurück, auf dieses Mittel zurückzugreifen, um zu helfen.

Die Geschichte ist ganz anders als erwartet und doch so magisch wie erhofft. Man findet zwar schnell den Weg in Ravennas Welt, muss aber eine Weile warten bis so richtig Fahrt aufkommt. Generell ist es schwierig, eine klare Meinung zu formulieren, weil es immer abwechselnd spannende und leider auch langatmige Szenen gibt. Es gab so viele Stellen, die ich mir wesentlich kurzweiliger gewünscht hätte, während andere ruhig mehr Tiefe verdient hätten.

Dafür halten die Schwestern den Lesern emotional ganz schön auf Trab. Jedenfalls erging es mir so - und zwar so stark, dass ich zwischendrin vor Wut nicht weiterlesen wollte. 

Umso enttäuschender ist es hingegen, dass bei der Liebesbeziehung kaum Gefühle aufkommen. Das Beziehung zwischen Ravenna und Lucian, das Verhältnis, das die beiden zueinander haben, ist wirklich sehr stark und konnte mich auch überzeugen, aber bei mir kamen leider keine Gefühle auf. Was sehr schade ist, denn das Potential dazu, war definitiv vorhanden, allerdings ging alles irgendwie zu schnell.

Fazit


Lea Nicolais "Die Hexen" ist ein starkes Debut, das dennoch einige Schwächen hat. Der wirkliche ausdrucksstarke Schreibstil bringt leider einige Schwächen mit. Die Protagonisten und der Antagonist wissen zu überzeugen, während die Nebenfiguren oftmals doch ziemliche Stereotypen sind. Die Geschichte ist spannend und wirklich lesenswert, hätte aber etwas kürzer sein können. Alles in allem eine eher durchwachsene Leistung, die trotzdem eine Empfehlung wert ist. Ich bin schon sehr auf die Fortsetzung gespannt und vergebe gute 3/5 Bücher!

Die Autorin

Lea Nicolai (geb. 1972) ist leidenschaftliche Vielleserin, Kinogängerin, Autorin und nebenbei Sängerin. Das Thema Hexen fasziniert sie seit langem, weil es Magie, Mystik und Wirklichkeit verbindet. Lea Nicolai lebt mit ihren Büchern und den Menschen, die ihr wichtig sind, am Rand des Schwarzwalds.

www.lea-nicolai.de

Die Reihe


  1. Die Hexen
  2. Tore der Zeit

Samstag, 4. Januar 2014

[Rezension] Sieben Jahre Sehnsucht von Sylvia Day

© Heyne Verlag
Autorin: Sylvia Day
Originaltitel: Seven Years to Sin
Dt. Titel: Sieben Jahre Sehnsucht
Dt. Erstausgabe: 12/2013
Verlag: Heyne
Format: Klappbroschur
Seitenzahl: 384
ISBN-10: 3453545729
ISBN-13: 978-3453545724
Preis: 9,99 €




Die Leseprobe findet Ihr hier.

Lady Jessica Sheffield erwischt den attraktiven Alistair Caulfield dabei, wie er im Wald eine verheiratete Gräfin befriedigt. Seitdem herrscht eine verstörende Spannung zwischen ihnen, und sie vermeidet jede weitere Begegnung. Sieben Jahre später treffen die beiden wieder aufeinander und kommen sich näher. Das anfängliche Knistern schlägt bald wilde Funken der Leidenschaft, und die beiden ergeben sich ihrem starken Verlangen ... 

Inhalt

Kurz vor ihrer Hochzeit erwischt Jessica bei einem abendlichen Spaziergang den berüchtigten Draufgänger Alistair wie er mit einer älteren Frau verkehrt. Gleichzeitig verstört und erregt sieht sie sich das Schauspiel an und verführt im Nachhinein ihren Verlobten. Sieben Jahre später macht sie sich als Witwe auf den Weg nach Jamaica, wo sie die Plantage verkaufen will, die ihr verstorbener Mann ihr vermacht hat. Einem vermeintlichen Zufall verdankt sie es, dass sie ausgerechnet auf einem von Alistairs Schiffen landet. Wird sie der monatelangen Versuchung widerstehen können?

Eigene Meinung

"Sieben Jahre Sehnsucht" von Sylvia Day ist eine wirklich schöne Geschichte, die mich gut unterhalten hat.

Der Schreibstil fesselt den Leser wieder mit seiner flüssigen und bildhaften Art an den Seiten. Erzählt wird die Geschichte im personalen Erzählstil aus wechselnden Perspektiven; vorwiegend natürlich aus Sicht von Jessica und Alistair. Dieses Mal war die Sprache an die damalige Zeit angepasst, was mir sehr gut gefallen hat. Zugegeben, es gab die ein oder andere Stelle, die eher grenzwertig war, aber darüber kann man hinwegsehen.

Es ist das erste Buch der Autorin, bei der ich das Gefühl hatte, mit wirklich tiefgründigen Charakteren konfrontiert zu werden. Beide Protagonisten haben eine bewegte Vergangenheit, an der sie aber nicht zugrunde gegangen sind. Doch erst miteinander gewinnen sie ihre volle Stärke - was wahrlich kein innovatives Konstrukt ist, das in diesem Fall aber durchaus Anklang finden wird.

Jessica hat sich als große Schwester mehr als einmal schützend vor die jüngere Hester gestellt, die ihr in tiefer Dankbarkeit und Bewunderung verbunden ist. Selbst im Angesicht drohender Schläge seitens ihres Vaters, schreckte Jess nicht davor zurück, sie zu beschützen. Um letztlich der Gewalt zu entgehen, predigt sie sich selbst und Hester ununterbrochen, das sie der Etikette perfekt zu entsprechen haben und bringt es letztlich zur Perfektion. Dadurch erlangt sie aber auch den Titel der Eiskönigin, dessen Fassade nicht einmal ihr Ehemann je ganz durchbrechen konnte.

Alistair ist als draufgängerischer Lebemann bekannt, dessen Freizeit von Ausschweifungen jeglicher Art geprägt sind. Die Frauen beten ihn an und machen ihn zu einem Lustobjekt. Dabei ahnt niemand, dass sich auch hinter seiner Fassade mehr verbirgt...

Zusammen bieten sie den Stoff für gute Unterhaltung und neben ihrer amourösen Leidenschaft vor allem tolle Dialoge, die tatsächlich Inhalt zu bieten haben. Ganz anders als zum Beispiel in ihrer Crossfire-Reihe thematisieren sie viel mehr als nur Sex.

Die Geschichte verläuft parallel zu der aus "Geliebter Fremder", allerdings ist es nicht zwingend notwendig, diese vorher gelesen zu haben. Ganz grob gesehen verläuft die Handlung auch recht ähnlich, hat aber nicht nur andere Settings, sonder vor allem viele Überraschungen zu bieten. Besonders die parallel verlaufende Geschichte ihrer Schwester weiß zu überzeugen und bietet einiges an Spannung.

Die Sexszenen sind sehr gefühlvoll und abwechslungsreich beschrieben, auch wenn sie im späteren Handlungsverlauf ruhig hätten kürzer sein können.

Das Cover ist wie immer nett anzusehen, hat aber auch nicht wirklich mit der Geschichte zu tun. Dafür passt der Titel perfekt.

Fazit

Sylvia Days "Sieben Jahre Sehnsucht" ist der erste Roman von ihr, der tatsächlich etwas Tiefe hat. Ansonsten ist es nicht großartig anders als "Geliebter Fremder", was wenig verwunderlich, da es eine parallel verlaufende Geschichte erzählt. Nichtsdestotrotz fühlte ich mich wirklich gut unterhalten und wurde mit schönen Dialogen belohnt, die man von der Autorin sonst gar nicht gewohnt ist. Für mich ist es das bisher beste Buch von ihr und das muss belohnt werden: 5/5 Bücher!

Die Autorin 

© David LaPorte



Die Nummer-1-Bestsellerautorin Sylvia Day stand mit ihrem Werk an der Spitze der New York Times-Bestsellerliste sowie zahlreicher internationaler Listen und hat bereits mehr als ein Dutzend preisgekrönter Romane geschrieben, die in über 38 Sprachen übersetzt wurden. Sylvia Day gewann mit ihrem Werk die Auszeichnung „Amazon´s Best of the Year“ in der Kategorie Liebesroman sowie den Kritikerpreis der RT Book Reviews. Sie war für den „Goodreads Choice Award“ als beste Autorin sowie zweimal für den „RITA Award“ nominiert.

Besuchen Sie die Autorin unter www.sylviaday.com, facebook.com/authorsylviaday und twitter.com/sylday.

Weitere Bücher

Weitere Cover

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Montag, 18. November 2013

[Rezension] Geliebter Fremder von Sylvia Day

© Heyne Verlag
Autorin: Sylvia Day
Originaltitel: The Stranger I Married
Dt. Titel: Geliebter Fremder
Dt. Erstausgabe: 10/2013
Verlag: Heyne
Format: Klappbroschur
Seitenzahl: 352
ISBN-10: 3453545710
ISBN-13: 978-3453545717
Preis: 9,99 €




Die Leseprobe findet Ihr hier.

Als der Marquess of Grayson Lady Isabel vor vier Jahren um ihre Hand bat, war er ein schöner und lebenslustiger Mann. Dann verschwand er spurlos. Nun, da er wieder auftaucht, ist er eine gequälte Seele mit dunklen Geheimnissen. Er spricht nicht darüber, was in der Zwischenzeit geschehen ist. Allerdings ist da nun auch eine neue, glühende Leidenschaft zwischen ihnen. Hat Isabel genug Vertrauen zu diesem Fremden, um sich ihm auszuliefern? 

Inhalt

Lady Isabel wurde von der Liebe ihres Lebens betrogen und weigert sich seitdem standhaft, eine feste Bindung einzugehen. Als der junge Marquess of Grayson ihr anbietet, sie zur Frau zu nehmen, ohne jegliche Verpflichtung an sie zu stellen, willigt sie ein. Nach einem tragischen Unfall verschwindet der Marquess und überlässt Isabel sich selbst. Vier Jahre später taucht er wieder auf - völlig verändert und mit Forderungen an Isabel, die diese nicht zu erfüllen bereit ist...

Eigene Meinung

"Geliebter Fremder" von Sylvia Day bietet nette Unterhaltung, die man aber nicht zu genau nehmen sollte.

Der Schreibstil ist gewohnt angenehm zu lesen und die Beschreibungen sind ausgesprochen bildhaft. Allerdings ist Days Wortwahl oft nicht angemessen und auch wenn sie weitaus weniger Obszönitäten als in der Crossfire Reihe verwendet, sind diese vor dem historischen Hintergrund doch mehr als unangebracht. Die Geschichte wird im personalen Erzählstil aus Sicht der Protagonisten wiedergegeben.

Die Charaktere sind angenehme Zeitgenossen, bleiben aber durch die Bank ziemlich flache Persönlichkeiten. Ausnahmen bilden die Protagonisten, denen wenigstens etwas Tiefgang gegeben wurde. Dabei ist Grayson noch der weitaus interessantere Charakter, immerhin fährt Isabel stets dieselbe Schiene und reagiert oftmals völlig übertrieben und schlicht nicht nachvollziehbar. Dennoch muss man ihr einen gewissen Charme zugestehen, der es dem Leser leicht macht, sich in ihre Rolle hineinzuversetzen. Die "Bösen" haben leider wirklich nur schlechte Seiten und die Brüder der Protagonisten sind sich zum Verwechseln ähnlich. Das war so schlimm, dass ich teilweise zurückblättern musste, um zu wissen, um wen es sich denn jetzt wirklich handelt.

Die Geschichte ist weder sonderlich aufregend, noch innovativ. Trotzdem wird man gut unterhalten und Day schafft es, keine Langeweile aufkommen zu lassen. Die Erotik spielt natürlich eine große Rolle, dementsprechend oft wird diese dann auch thematisiert. Sei es nur das Gesprächsthema oder der tatsächliche Akt - auf eines von beidem trifft man in jedem Kapitel. Faszinierenderweise nahm das aber nicht so Überhand wie bei der Crossfire Reihe.  Nebenbei bemerkt hatte ich auch das Gefühl, die Autorin wäre etwas kreativer gewesen.

Leider, leider, leider ist der historische Teil der reinste Flop. Die Sprache ist zu modern, das gesellschaftliche Leben wenn überhaupt nur ansatzweise getroffen und der Charme und die Atmosphäre der Vergangenheit entfalten an keiner Stelle ihre Wirkung. Doch trotz dieses Versagens gefiel mir persönlich das Setting viel besser als ihre moderne Liebesgeschichte und so konnte ich darüber hinwegsehen. 

Die Gestaltung ist schön und stilvoll. Das abgebildete Motiv passt zum Inhalt, auch wenn die Farbe des Ringes falsch ist. Die Farbgebung ist harmonisch und der Titel passt perfekt.

Fazit

Sylvia Days "Geliebter Fremder" ist ein netter Roman für Zwischendurch, wenn man darüber hinwegsehen kann, dass dieser historisch völlig inkorrekt ist. Dafür kriegt man sympathische Charaktere, eine schöne Liebesgeschichte und ordentlich Erotik geboten, sodass Fans bestimmt auf ihre Kosten kommen. Da es ein Einzelband ist, kann ich ihn gut und gerne empfehlen und vergebe dafür 4/5 Bücher!

Die Autorin 

© David LaPorte



Die Nummer-1-Bestsellerautorin Sylvia Day stand mit ihrem Werk an der Spitze der New York Times-Bestsellerliste sowie zahlreicher internationaler Listen und hat bereits mehr als ein Dutzend preisgekrönter Romane geschrieben, die in über 38 Sprachen übersetzt wurden. Sylvia Day gewann mit ihrem Werk die Auszeichnung „Amazon´s Best of the Year“ in der Kategorie Liebesroman sowie den Kritikerpreis der RT Book Reviews. Sie war für den „Goodreads Choice Award“ als beste Autorin sowie zweimal für den „RITA Award“ nominiert.

Besuchen Sie die Autorin unter www.sylviaday.com, facebook.com/authorsylviaday und twitter.com/sylday.

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Mittwoch, 6. November 2013

[Rezension] Das Lustroulette von Sandra Henke

© Heyne Verlag
Autorin: Sandra Henke
Dt. Titel: Das Lustroulette
Dt. Erstausgabe: 09/2013
Verlag: Heyne
Format: Taschenbuch
Seitenzahl: 256
ISBN-10: 3453545575
ISBN-13: 978-3453545571
Preis: 8,99 €





Die Leseprobe findet Ihr hier.

Las Vegas, ein Paradies für Spieler. Doch einige setzen kein Geld ein, sondern ihren nackten Körper. Ihnen geht es allein darum, Grenzen auszuloten. Die junge Croupière Valentine wird vom ersten Moment an vom Sog erfasst. Fasziniert lässt sie sich vom attraktiven Rhys im Spiel um Macht und Unterwerfung anleiten. Weiter darf sie allerdings nicht in sein Leben eindringen. Fürchtet er etwa, die Kontrolle an Val zu verlieren? Doch seine Liebesdienerin ist nicht nur devot veranlagt, sondern auch eine Kämpferin! 

Inhalt

Valentine finanziert ihr Studium, indem sie als Croupière in einem Casino in Las Vegas arbeitet. Um ihre Unabhängigkeit unter Beweis zu stellen, arbeitet sie allerdings nicht mehr im "heimischen" Casino. Im "Decadency" findet sie nicht nur schnell Freunde, sondern entdeckt einen Raum, in dem nicht um Geld, sondern um Sex gespielt wird...

Eigene Meinung

"Das Lustroulette" von Sandra Henke ist wie immer ein überaus gelungener Erotikroman.

In gewohnter Manier überzeugt Henke mit ihrem locker, leichten Schreibstil, der förmlich zum Lesen einlädt. Die Beschreibungen sind stilvoll und in einem sehr angenemessenem Rahmen gehalten. Die Geschichte wird im personalen Erzählstil aus Sicht von Valentine und Rhys wiedergegeben.

Auch die Charaktere sind Henke wieder einmal gelungen. Beide Protagonisten sind recht undurchsichtig und haben sowohl Stärken und Schwächen. Gerade vor dem Hintergrund der BDSM Kultur sticht die Ebenbürtigkeit des Heldenpaares ganz klar hervor. Beide haben ihre Geheimnisse und mit ihrer Vergangenheit zu kämpfen, aber sie weigern sich beharrlich, daran zugrunde zu gehen. 

Die Geschichte beinhaltet alles, was das Leserinnenherz höherschlagen lässt. Uns erwartet eine interessante Handlung, dunkle Geheimnis, eine Spur Romantik und natürlich prickelnde Erotik. Auch wenn dieses Mal der Ü-18 Part eine größere Rolle spielt als in zB "Flammenzungen", nimmt dieser doch keine Überhand und man kriegt weit mehr geboten als Sex. 

Henke tastet sich behutsam an das Thema "BDSM" heran und nimmt sich dabei auch die Zeit, um die Dynamik dahinter zu erklären. So erfährt man, dass der Dom genau genommen nicht immer die Zügel in der Hand hält und dass ein Sub alles andere als des Doms Sklave ist. Dabei erwartet man förmlich Grenzüberschreitungen vor dem Tabulosen Setting, Las Vegas. Was für mich einen gelungenen Kontrast darstellt, ist gleichzeitig eine Schwäche, denn die Atmosphäre von "Sind City" kam leider nicht wirklich bei mir an.

Das Cover zeigt nicht zu viel und nicht zu wenig. Es passt gut zu der Geschichte und ist dabei noch sehr stilvoll. Es gefällt mir wirklich sehr gut!

Fazit

Sandra Henkes "Das Lustroulette" ist wieder einmal ein gelungener Erotikroman, der all meinen Erwartungen gerecht wurden. Kurzweilige, prickelnde Unterhaltung, bei der das genaue Maß gefunden wurde. Die Charaktere und die eigenwillige Dynamik ihrer Beziehung machen diesen Roman aus und können auf ganzer Linie überzeugen. 5/5 Bücher und eine klare Empfehlung für Fans der Autorin und des Genres! 

Die Autorin


© Ricarda Ohligschläger


Sandra Henke lebt in der Nähe von Düsseldorf. Mit ihren Romanen hat sie sich ein großes Publikum erschrieben. So gilt ihr Roman "Loge der Lust" inzwischen als ein Klassiker des Genres. Eine spannende Handlung liegt der Autorin ebenso am Herzen, wie ein starkes Knistern und außergewöhnlich sinnliche Erotik.

Weitere Bücher


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Mittwoch, 7. August 2013

[Rezension] Gib mir Deine Seele von Jeanine Krock

© Heyne Verlag
Autorin: Jeanine Krock
Dt. Titel: Gib mir Deine Seele
Dt. Erstausgabe: 07/2013
Verlag: Heyne
Format: Paperback
Seitenzahl: 784
ISBN-10: 3453528360
ISBN-13: 978-3453528369
Preis: 14,99 €





Kaufen könnt Ihr das Buch gleich hier.

Die junge Sängerin Pauline ist hochbegabt, aber ohne Engagement. Das ändert sich schlagartig, als sie den geheimnisvollen Constantin Dumont kennenlernt. Innerhalb kürzester Zeit macht er sie zum Star, dafür verlangt er aber bedingungslose Hingabe auf der Bühne — und in der Liebe. Anfangs zögerlich, dann immer mutiger lässt sich Pauline auf das verführerische Spiel aus Sex und Macht, Dominanz und Unterwerfung ein. Ein Spiel mit dem Feuer ... 

Inhalt

Pauline hat einen Traum: sie will der Star der Oper werden! Als ihr nach einem missglückten Date Constantin über den Weg läuft, scheint ihr das Glück hold zu sein. Er ist nicht nur ein reiner Sexgott, er kennt sich auch noch mit der Kunst in all ihrer Vielfalt aus und will ihr helfen, die Karriereleiter zu erklimmen. Doch der Preis ist hoch: er verlangt, dass Pauline sich ihm für ein Jahr mit Leib und Seele hingibt, dabei verschweigt er, dass der höchste Preis am Ende des Jahres zu zahlen ist...

Charaktere

Pauline Roth ist eine tolle Sängerin, doch hat es nie so ganz für die großen Bühnen gereicht. Sie lebt in den Tag hinein und hat von Mode keine Ahnung. Sie ist hinreißend naiv und stet bedingungslos für ihre Lieben ein. Doch erst nachdem sie Constantin kennengelernt hat, entwickelt sie ihr ganzes Potenzial - sei es in der Musik, in der Liebe oder ihrer Persönlichkeit. Sie wird selbstbewusster, reifer und erstrahlt in ihrer Leidenschaft für den Gesang. Dabei merkt sie selbst kaum, wie sehr sie die Menschen in ihrer Umgebung fasziniert und inspiriert.

Constantin Dumont hat in seinem Leben schon vieles erlebt und leidet unter einer Schuld, die er sich selbst immer wieder aufbürdet. Er ist der festen Überzeugung, dass er nicht lieben kann, dabei unglaublich dominant, was eine herrlich teuflische Kombination ergibt. Für seine Begünstigten will er allerdings nur das Beste, auch wenn es auf dem ersten Blick nicht so erscheint.

Eigene Meinung

"Gib mir Deine Seele" von Jeanine Krock gliedert sich wunderbar in die Reihe der derzeit so beliebten Erotikromane ein und hebt sich doch gleichzeitig davon ab.

Der Schreibstil überzeugt mal wieder auf ganzer Linie. Auf locker leichte Art entführt Jeanine Krock den Leser in die Welt der Oper und mimt dabei auf wunderbar eindrucksvolle Weise den perfekten Reiseführer. Selten konnten mir die atmosphärischen und detailgetreuen Beschreibungen so stark das Gefühl geben, selbst durch die Straßen für mich neuer Städte zu streifen. Ganz nebenbei wurde auch mein Interesse an der Oper erweckt, wobei es mir doch immer sehr schwer fällt, mir Gesangs- und Tanzszenen vorzustellen, die in der Literatur beschrieben werden. Als praktisches "Gadget" wären hier vielleicht ein paar Links zu Songausschnitten in einem Glossar gewesen. Erzählt wird die Geschichte im personalen Erzählstil aus der dritten Person, wobei die Perspektiven zwischen Pauline, Constantin und Nicholas wechseln - letzterer kam aber nur ein- oder zweimal zu Wort.

Die Charaktere sind ebenfall sehr detailliert geschrieben, konnten mich aber dennoch nicht vollends überzeugen. Stellenweise hatten sie mich alle auf ihrer Seite, oftmals konnte ich ihre Handlungen leider gar nicht nachvollziehen. Vor allem die Dreiecksbeziehung zwischen Pauline, Constantin und Nicholas war für mich völlig aus der Luft gegriffen und ihren Sinn hat sich mir bis zum Schluss nicht erschlossen. Allgemein ist eine meiner drängendsten Fragen, welche Rolle Nicholas zu spielen hat. Man kriegt immer wieder Brocken hingeworfen, wie Constantin und Nicholas zueinander gefunden haben, aber wie sich deren Relation so entwickeln konnte, bleibt doch recht schwammig.

So kommen wir auch schon zu dem größten Kritikpunkt, der mich vor allem am Ende so richtig gestört hat: die Mythologie. Die Idee hinter der Geschichte ist großartig und so unglaublich ausbaufähig. Hätte Krock das volle Potenzial ausgeschöpft, würde ich vermutlich aus dem Schwärmen nicht mehr rauskommen! Das kulturelle Setting verpasst diesem Erotikroman eine gewisse Eleganz und Klasse, die durch die Mythologie nicht nur magischer, sondern auch spannender geworden werden. Circa ab der Hälfte wird klar, dass Gib mir Deine Seele kein gängiger Roman dieses Genres werden soll. Immer wieder kriegt man mythologische Häppchen hingeschmissen; die Idee, Constantin als Muse agieren zu lassen, die bekanntlich ihre "Beschenkten" auf der Höhe ihrer Karriere an die Götter opfern müssen, versprach so viel Spannung, die einfach nicht genutzt wurde. Stets hatte ich unbewusst das Ticken der Uhr im Hinterkopf, die daran gemahnte, dass das Arrangement nach genau einem Jahr auf die ein- oder andere Weise enden muss. Durch die Verwendung einiger Klischees und die buchstäblich zugleich dominierenden und dominanten Sexszenen, geriet dieser spannungsversprechende Aspekt aber immer wieder in Vergessenheit. Um nicht zu viel zu verraten, sage ich nur noch, dass der große Showdown zum Schluss nicht nach meinem Geschmack war und ich einfach viel zu viele offene Fragen habe, um diesen Roman befriedigt zu beenden.

Das Cover ist dafür ein richtiger Hingucker. Eine harmonische Farbgebung, ein derzeit beliebtes und doch innovatives Motiv und die thematische Anpassung sind für mich die perfekte Kombination. Einfach gelungen! Schade, dass der Rücken nicht stark genug war, um nicht zu brechen.

Fazit


Jeanine Krocks "Gib mir Deine Seele" hat mich gleichzeitig begeistert und enttäuscht. Ich werde die Autorin nicht beleidigen, indem ich ihr Werk mit Shades of Grey vergleiche, auch wenn dasselbe Genre und ähnliche Klischees bedient werden, denn ihr qualitativ hochwertiger Schreibstil, die tolle Atmosphäre, detailgetreue Beschreibungen und ein Hauch Mythologie heben diesen Roman von der Masse ab. Vielmehr gestört hat mich, dass das allgegenwärtige Potenzial nicht ausgeschöpft wurde und die Charaktere nicht zu mir durchdringen konnten. Letztlich bleibe ich mit zu vielen offenen Fragen zurück, um vollends zufrieden sein, dennoch kann ich dieses wirklich schön anzusehende Buch empfehlen - 3,5/5 Bücher!

Die Autorin

© Jeanine Krock
Jeanine Krock, in Braunschweig geboren, war unter anderem in Frankreich, Griechenland sowie Großbritannien als Model-Bookerin und Costumière tätig. Zudem hat sie im Musical-Theater gearbeitet und war in den letzten Jahren als Relocation Consultant tätig. Inzwischen lebt und arbeitet sie als freie Autorin in Norddeutschland.

Weitere Romane

Engel Reihe
  1. Flügelschlag
  2. Himmelsschwingen
  3. Feuerschwingen 
Licht und Schatten Reihe
  1. Der Venuspakt
  2. Die Sternseherin
  3. Der Blutkristall
  4. Das Feenorakel
Einzelbände
  • Wind der Zeiten
  • Wege in die Dunkelheit

Mein Dank geht an...


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