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Sonntag, 9. Februar 2014

[Rezension] Sei mein Stern (Siria #2) von Amanda Frost





Autorin: Amanda Frost
Dt. Reihentitel: Siria-Trilogie
Dt. Titel: Sei mein Stern
Dt. Erstausgabe: 11/2013
Format: Taschenbuch
Seitenzahl: 352
ISBN-10: 3000437215
ISBN-13: 978-3000437212
Preis: 9,99 €




Inzwischen hat es auch Rafaels jüngeren Bruder auf die Erde verschlagen: Simon, ein Computergenie mit begnadeter Intelligenz und einem Hang zur Alltagsuntauglichkeit. Nicht die ideale Kombination, um eine geeignete Frau aufzureißen, auch wenn man so höllisch attraktiv ist wie der spleenige Informatiker. So widmet er sich nach einigen missglückten Affären doch lieber dem Hacken von Computern. Bis er den fatalen Fehler begeht, sich mit der mächtigen deutschen Geheimdienstorganisation BSC anzulegen. Denn diese hetzt ihm postwendend ihre beste Undercoveragentin auf den Hals: Jana, eine 32-jährige skrupellose Power-Frau, die Simon in ein erbarmungsloses Katz-und-Maus-Spiel verwickelt. Bis beiden letztendlich die Kontrolle über die Geschehnisse entgleitet …

Inhalt

Nachdem Rafael sein Glück gefunden hat, sorgt er dafür, dass sein jüngerer Bruder, Simon, als nächstes auf die Erde entsandt wird. Dieser ist aber nicht ganz so begeistert von unserem schönen Planeten und auch wenn er die Vorzüge der hiesigen Frauen zu schätzen weiß, verschanzt er sich lieber hinter seinem Computer-Monitor. Witzigerweise lockt genau das die junge Agentin, Jana, herbei, denn das BSC vermutet hinter seinen harmlosen Hacker-Attacken Terrorismus...

Eigene Meinung

"Sei mein Stern", der zweite Teil der Siria-Trilogie von Amanda Frost, konnte mich genauso begeistern wie sein Vorgänger.

Der leichtgängige, flüssige und vor allem humorvolle Schreibstil hatte mich schon nach wenigen Seiten gefesselt. Besonders gefreut hat mich, dass der Humor diesmal nicht durch die Sprachdifferenzen, sondern durch Simons einzigartige technischen Spielereien definiert wird. Wie gehabt, wird die Geschichte im auktorialen Erzählstil wiedergegeben.

Die Charaktere haben es mir dieses Mal nicht leicht gemacht, sind aber dennoch nicht weniger herzerwärmend.

Simon ist wohl der heißesteste Nerd seit Walden Schmidt aus Two and a Half Men, wobei sie sich ja zumindest den Nachnamen teilen. Er ist unfassbar intelligent, hat gleichzeitig allerdings eine liebenswerte lange Leitung - vor allem die Frauenwelt betreffend. Er ist charmant, einfühlsam und der geborene Gentleman. Allerdings sollte er dringend an seinem Konflikt-Potenzial arbeiten.

Jana ist eine toughe Frau - wenig verwunderlich, bedenkt man, dass sie als Geheimagentin tätig ist. Da hätte mich auch ihr Talent zum Lügen und auch ihre Skrupellosigkeit nicht weiter schockieren dürfen, aber leider muss ich gestehen, dass es zumindest einige Sympathie-Punkte gekostet hat. Man muss ihr aber zugute halten, dass sie eine gewisse Tiefe in die Geschichte bringt und natürlich für immer neuen Zündstoff sorgt. Spätestens in Siria hatte sie mich dann auch endlich auf ihrer Seite.

Dafür konnte mich Frost jedes Mal aufs Neue erfreuen, wenn Rafael und Valerie mit von der Partie waren. Und auch David Chesterfield wird zumindest namentlich immer mal wieder erwähnt.

Die Geschichte selbst hat ihre Höhen und Tiefen. Ich hatte so meine Sorgen, ob es nicht vielleicht nochmal dasselbe in Grün sein würde, aber weit gefehlt! Natürlich haben die beiden Charaktere ihren ganz eigenen Charme, aber auch die Handlung verläuft ganz anders. Zum Einen war es eine riesige Erleichterung, dass Simon, im Gegensatz zu seinem Bruder, sich nicht wieder in etwas völlig falschem verrennt. Zum Anderen war es einfach großartig, mitzuerleben wie sich ein Mensch auf Siria zurechtfinden muss. Der Ortswechsel hat der Story unglaublich gut getan und meine Faszination für Frosts Weltenenentwurf nur noch gesteigert.

Dass die Liebe eine Rolle spielt, muss ich wohl kaum gesondert erwähnen. Ich kann auch nicht wie sonst auf die Lovestory eingehen, immerhin ist der ganze Roman diese Liebesgeschichte. Wenn Ihr also erfahren, ob und wie sich die beiden kriegen, dann müsst Ihr das schon selber nachlesen!

Fazit

Amanda Frosts "Sei mein Stern" war genauso unterhaltsam wie der Vorgänger. Auch wenn ich dieses Mal so meine Probleme mit der Protagonistin hatte und mich das extreme hin- und her ein wenig genervt hat, bin ich deshalb nicht weniger begeistert. Ganz im Gegenteil, denn die Szenen auf Siria, die damit einhergehenden Figuren und Wesen, und vor allem der etwas andere Nerd als Protagonist konnten mich vollauf begeistern. 5/5 Bücher!

Die Autorin

Amanda Frost war viele Jahre weltweit im Marketing und der Logistik großer Unternehmen tätig und lebte lange in der Schweiz, bevor es sie nach München zog. Und obwohl Amandas männliche Protagonisten allesamt über außerirdische Wurzeln verfügen, ist der Mann an ihrer Seite ihres Wissens nach von dieser Welt. Mit der Veröffentlichung ihres ersten Romans erfüllte sie sich einen lang gehegten überirdischen Traum.

Die Reihe
Siria Trilogie
  1. Gib mir meinen Stern zurück
  2. Sei mein Stern
  3. ???
Mein Dank geht an...

...Amanda Frost für die Bereitstellung des Rezensionsexemplares!

Freitag, 3. Januar 2014

[Rezension] Gib mir meinen Stern zurück (Siria #1) von Amanda Frost

Autorin: Amanda Frost
Dt. Reihentitel: Siria-Trilogie
Dt. Titel: Gib mir meinen Stern zurück
Dt. Erstausgabe: 05/2013
Format: Taschenbuch
Seitenzahl: 376
ISBN-10: 3000412689
ISBN-13: 978-3000412684
Preis: 9,99 €



Dass ausgerechnet ein Chaot wie Rafael seinen Planeten Siria vor dem Aussterben retten soll, hätte er selbst nie für möglich gehalten. Und doch findet er sich plötzlich in München wieder, um mit der bildschönen, aber egozentrischen Schauspielerin Angelina Russo für Nachwuchs zu sorgen. Dummerweise gibt es nichts, was die bissige Diva mehr verabscheut als Kinder. Pech für Rafael – und Glück für Valerie, Angelinas Assistentin. Denn im Gegensatz zu ihrer Chefin ist sie zutiefst von dem attraktiven Mann mit den überirdisch strahlenden Augen fasziniert. Und spätestens als sie ein zottiges Tier in seiner Wohnung findet, das nicht von dieser Welt zu sein scheint, gerät ihrer beider Leben mächtig aus den Fugen. 

Inhalt

Auf einem weit entfernten Planeten, deren Bewohner den Menschen nicht unähnlich sind, ist ein Virus ausgebrochen, der die Hälfte der weiblichen Bevölkerung ausgelöscht hat - die wenigen Überlebenden sind unfruchtbar. Um sich vor dem Aussterben zu retten, wird beschlossen, dass ein Ausgewählter auf die Erde reist, um dort eine Frau zu finden. Dieser Ausgewählte ist der Chaot Rafael, der nach dem Tod seiner Frau eigentlich alles andere als Lust auf diese Aufgabe hat. Auf der Erde angekommen, begeistert ihn die Masse der willigen Frauen recht schnell. Doch die Frau, die sein Auftrag ist, macht es ihm alles andere als leicht...

Ganz im Gegensatz zu ihrer Assistentin Valerie, die sich gleich zu Rafael hingezogen fühlt. Die Chemie stimmt zwischen den beiden, aber er hat nur sein Ziel vor Augen...

Eigene Meinung

"Gib mir meinen Stern zurück" von Amanda Frost ist ein humorvoller Frauenroman, der ganz anders ist als man erwartet.

Frosts Schreibstil ist leichtgängig, flüssig und direkt. Sie schafft es, Sex zu einem allgegenwärtigen Thema zu machen, ohne dass der Leser das Gefühl kriegt, einen Erotikroman zu lesen. Dabei erzählt sie die Geschichte im personalen Erzählstil abwechselnd aus Sicht von Valerie und Rafael, gelegentlich auch noch aus anderen. 

Valerie ist eine tolle Protagonistin, die stellenweise so widersprüchlich agiert, dass es herzlich authentisch ist. Sie hat sowohl Stärken als auch Schwächen und erstrahlt mit ihrem guten Wesen neben ihrer fiesen Chefin Angelina.

Rafael ist auf dem ersten Blick der klassische Held. Doch sein Scheitern an der deutschen Umgangssprache und seine stupide Fixierung auf seinen Auftrag, machen ihn menschlicher. Er ist für einige Lacher gut, allerdings auch für viel Kopfschütteln.

Gemeinsam ergeben die beiden ein lustiges Gespann, bei dem Konflikte unvermeidbar sind.

Die Geschichte ist humorvoll, prickelnd und höchst unterhaltsam. An sich kriegt man genau das geboten, was man erwarten könnte. Allerdings hatte ich nicht mit dieser Dreieckskonstellation gerechnet, die definitiv kein klischeehaftes Liebesdreieck ist. Genauso überraschend war für mich die Fixierung auf Sex, die gleichzeitig auch sehr amüsant war.

Niedliche Punkte wie die verkuschelten Mondbären oder auch sentimentale Momente wie die Liebe zu Rafaels verstorbener Frau machen es zu einer Geschichte fürs Herz.

Fazit

Amanda Frosts "Gib mir meinen Stern zurück" ist der unterhaltsame Auftakt zu ihrer Siria-Trilogie. Ich wusste nicht so recht, was mich erwartet und wurde dafür mit tollen Eindrücken belohnt. Es ist eine humorvolle und auch prickelnde Geschichte für Zwischendurch, die ich wirklich nur empfehlen kann. Der tolle Schreibstil, die sympathischen Charaktere und natürlich die knuddeligen Mondbeeren haben mich begeistert - 5/5 Bücher!

Die Autorin

Amanda Frost war viele Jahre weltweit im Marketing und der Logistik großer Unternehmen tätig und lebte lange in der Schweiz, bevor es sie nach München zog. Und obwohl Amandas männliche Protagonisten allesamt über außerirdische Wurzeln verfügen, ist der Mann an ihrer Seite ihres Wissens nach von dieser Welt. Mit der Veröffentlichung ihres ersten Romans erfüllte sie sich einen lang gehegten überirdischen Traum.

Die Reihe

Siria Trilogie
  1. Gib mir meinen Stern zurück
  2. Sei mein Stern
  3. ??? 

Mein Dank geht an...

...Amanda Frost für die Bereitstellung des Rezensionsexemplares!

Samstag, 28. Dezember 2013

[Rezension] Zeitgenossen 01 - Gemmas Verwandlung von Hope Cavendish

Autorin: Hope Cavendish
Dt. Reihentitel: Zeitgenossen
Dt. Titel: Gemmas Verwandlung
Dt. Erstausgabe: 08/2013
Verlag: CreateSpace Independent Publishing Platform
Format: Taschenbuch
Seitenzahl: 224
ISBN-10: 1491074604
ISBN-13: 978-1491074602
Preis: 8,99 €


1599 in London. Die junge Apothekertochter Gemma Winwood wird im Hafen von Vampiren überfallen. Der Vampir Viscount Arlington rettet sie, indem er sie in seinesgleichen verwandelt. Er zeigt ihr, wie sie mit ihrem neuen Dasein umgehen kann und dass sie keine Menschen töten muss, um zu überleben.
Doch Arlington scheint ein Verräter zu sein und Gemma flieht aus London. In einem kleinen Dorf in Südschottland findet sie für eine Weile Zuflucht – bis die Bewohner sie dort der Hexerei bezichtigen.

Dies soll indes nicht die letzte Bedrohung bleiben, der Gemma ins Auge blicken muss. Sie trifft auf gefährliche Feinde und findet dennoch auch echte Freunde, die allesamt ihre Wegbegleiter werden.
Ihre Zeitgenossen.
 

Inhalt 

Gemma strebt ein Leben als Apothekerin an - nahezu ein Ding der Unmöglichkeit zu ihrer Zeit. So weit soll es aber auch nie kommen, denn eines Abends wird sie von Vampiren überfallen und tödlich verwundet. Der Viscount Arlington findet sie und sieht nur eine Möglichkeit, sie zu retten: er verwandelt sie ebenfalls in einen Vampir. Er ist es auch, der ihr zeigt, wie man als Vampir zurechtkommt und vor allem wie man auf Menschenblut verzichten kann. Nach anfänglichen Schwierigkeiten beginnt sie, das Leben als Vampirin zu genießen und verliebt sich in ihren Retter. Doch dann erfährt sie, dass er ein Verräter ist und Gemma sucht ihr Heil in der Flucht...

Eigene Meinung

"Zeitgenossen - Gemmas Verwandlung" von Hope Cavendish ist eine einzigartige Geschichte, die jeden Vampir-Fan begeistern wird.

Das Einzigartige an diesem Reihenauftakt ist Cavendishs Schreibstil, zeichnet sich dieser doch vor allem dadurch aus, dass es einem Bericht oder Protokoll gleicht. Eine Erzählform, die so trocken klingt und durch die gewählte Ich-Perspektive und die einnehmende Art der Protagonistin trotzdem fesselnd und flüssig zu lesen ist. 

Wie bereits angedeutet, ist die Protagonistin Gemma einfach ein entzückender Charakter, der jedes Leserherz im Sturm erobern wird. Sie ist bodenständig und erwachsen, warmherzig und loyal. Sie ist anpassungsfähig und scheut keine Risiken. Auch wenn sie die Vorzüge des Vampir-Daseins zu schätzen weiß, wirkt sie weder machthungrig noch abgehoben, stattdessen denkt sie immer noch an diejenigen, die es schlechter getroffen haben.

Die Geschichte beginnt mit einem Prolog, der mir direkt ein Lächeln ins Gesicht gezaubert hat. Mit einer wundervoll ironischen Note räumt Cavendish mit Vampirklischees auf und führt den Leser in die Geschichte ein. Danach geht es, wie der Titel schon verrät, mit Gemmas Verwandlung weiter und man begleitet die junge Vampirin die ersten durch die ersten Jahrhunderte ihres neuen Lebens. Dabei bekommt der Roman unweigerlich eine historische Note, was mir sehr gut gefallen hat. So erlebt man zum Beispiel die Pestepidemie oder den großen Brand von London aus Gemmas Sicht. Man erfährt quasi am eigenen Leib, wie schwer es ist, als Frau in dieser Zeit zu leben und gleichzeitig wie leicht es ist, eine neue Identität anzunehmen.

Im Laufe ihres langen Lebens verliebt sich Gemma natürlich auch mal, aber das spielt nur eine sehr dezente Rolle. Viel wichtiger ist die Sekte Sybarites, was eine tolle Neuinterpretation des Vampirmythos ist. Auch wenn Cavendish selbst von ihren "Kuschelvampiren" spricht, scheut sie keine Grausamkeit und das muss bei einem richtigen Vampirroman auch sein. Gerade die Ereignisse zum Ende hin gestalten sich sehr schonungslos und legen damit ein super Fundament für die Fortsetzung - ich freu mich drauf!

Fazit

Hope Cavendishs "Zeitgenossen - Gemmas Verwandlung" ist ein toller Serienauftakt, der jeden Vampirfan begeistern wird. Doch auch diejenigen, die die Nase voll haben, kommen auf ihre Kosten, denn Klischees sucht man hier vergeblich! Es ist eine tolle Neuinterpretation mit dem Charme eines historischen Romans mit dem Potential zu begeistern. Ich kann diesen Reihenauftakt nur empfehlen und vergebe gerne 5/5 Bücher! 

Die Autorin

In Braunschweig geboren und aufgewachsen ist Hope Cavendish mittlerweile seit 20 Jahren im Ruhrgebiet verwurzelt. Dort arbeitete sie unter anderem als freie Autorin, Webdesignerin, Bildbearbeiterin und Photoshop-Dozentin - viele Leidenschaften und Interessen führten zu vielen Berufen.
Im Sommer 2013 entschied sich Hope, eine weitere ihrer Leidenschaften zum Beruf zu machen, und veröffentlichte einen Band mit phantastischen Kurzgeschichten sowie mit »Gemmas Verwandlung« den Auftakt ihrer Vampirroman-Serie »Zeitgenossen«.

Die Reihe

Zeitgenossen
  1. Gemmas Verwandlung
  2. ??? 

Mein Dank geht an...

...Hope Cavendish für die Bereitstellung des Rezensionsexemplares!

Montag, 16. Dezember 2013

[Rezension] Katzenalarm - Vier Musketiere auf Freierspfoten von E. Snyder

Autorin: E. Snyder
Dt. Titel: Katzenalarm - 4 Musketiere auf Freierspfoten
Dt. Erstausgabe: 05/2013
Verlag: CreateSpace Independent Publishing Platform
Format: Taschenbuch
Seitenzahl: 208
ISBN-10: 1484946766
ISBN-13: 978-1484946763
Preis: 7,99 €



Mohrle, Pauline, Schoko und Brownie führen bei ihrer Katzenmama Linda ein Leben wie im Paradies. Doch die Vertreibung droht: Linda beabsichtigt, eine fünfte Katze aufzunehmen. Katzenalarm!!! Die Miezen sind sich einig wie nie: Fünf sind eine zu viel! Gemeinsam gehen sie jagen. Keine Mäuse, sondern einen Mann für Linda, der sie auf andere Gedanken bringen soll. Doch wo finden Wohnungskatzen den? Im Internet? So pirschen die Vier durch die virtuelle Welt, legen Köder auf diversen Paarungsseiten aus, lauern auf Beute. Nicht ahnend, dass sie geradewegs auf die große Katastrophe zusteuern ... 

Inhalt

Linda lebt mit 4 Katzen zusammen - und ist damit voll und ganz zufrieden. Ganz anders ihre Freunde und Verwandten, die ihr ständig auf den Zahn fühlen, warum sie sich nicht endlich einen Mann sucht. Im Scherz erzählt sie ihrer Mutter, dss sie sich einfach eine 5. Katze sucht, anstelle eines Mannes, woraufhin ihre 4 Stubentiger Panik kriegen. Eine 5. Katze? Das ist eindeutig zu viel! Mohrle, Pauline, Schoko und Brownie planen ihren größten Coup: sie werden für Linda einen Mann finden! Allerdings haben die Vier keine Ahnung, welchen Stein sie damit ins Rollen gebracht haben...

Eigene Meinung

"Katzenalarm - Vier Musketiere auf Freierspfoten" von E. Synder ist eine super süße Geschichte, die jeden Katzenliebhaber begeistern wird.

Der Schreibstil ist leicht und flüssig zu lesen. Die Beschreibungen gehen der Autorin so gut von der Hand, dass man ihre vier Stubentiger nicht nur vor Augen hat, sondern sich auch wunderbar in sie hineinfühlen kann. Ein auktorialer Erzähler schildert das Geschehen, was in diesem Fall einfach perfekt ist.

Die Protagonisten dieses Romanes sind natürlich Lindas Katzen. Sie sind so liebevoll und authentisch beschrieben, dass jeder Katzenhalter seinen Liebling wiedererkennen wird, sodass für jeden was dabei ist. Mohrle, Pauline, Schoko und Brownie sind alle verschieden und ergänzen sich auf wunderbar humorvolle Weise. Linda verharrt in ihrer Rolle als Katzenmama und kriegt auch nicht viel mehr Tiefe, aber immerhin geht es auch um die Abenteuer ihrer "Kinder". 

Die Geschichte hält was sie verspricht und ist einfach mitten aus dem Leben gerissen. Natürlich ist es fiktional, dass Katzen auf Facebook unterwegs sind und ihre Halter bei Partnerbörsen anmelden, aber die Idee ist unglaublich süß - und ebenso witzig. Es gab so viele Stellen, dass ich Tränen gelacht und auch ein, zwei Tränchen vor Rührung verdrückt habe. Es ist eine Geschichte fürs Herz, die man mit einem Lächeln beginnt und beendet. Es ist eine Liebesgeschichte der Autorin an ihre Lieblinge - wer kann da schon widerstehen?

Das Cover ist niedlich und weckt genau die richtigen Erwartungen. Auf der Rückseite findet man ein Foto von E. Snyders Katzen, sodass man gleich eine genaue Vorstellung unserer Musketiere hat. Der Titel passt wie die Faust auf's Auge - perfekt!

Fazit

E. Snyders "Katzenalarm - Vier Musketiere auf Freierspfoten" ist eine Geschichte fürs Herz, die jeden Katzenfreund begeistern wird. Der Schreibstil lädt zum Lesen ein und die tierischen Helden erobern Leserherzen im Sturm. Die Geschichte ist gleichzeitig rührend, witzig und einfach charmant. Jeder Katzenhalter wird seinen Schmusetiger in diesem Roman wiederfinden und jeder Katzenfreund wird sich danach am liebsten sofort seinen eigenen Musketier kaufen wollen - jedenfalls ging es mir so. Ich kann dieses süße Buch nur empfehlen und vergebe 5/5 Bücher!

Die Autorin


E.Snyder wurde 1974 in Karlsruhe geboren. Nach dem Realschulabschluss absolvierte sie eine Ausbildung zur Krankenschwester und die Fachweiterbildung für Anästhesie- und Intensivpflege. Das Abitur holte sie zu einem späteren Zeitpunkt per Fernstudium auf dem zweiten Bildungsweg nach. Die Liebe zum Schreiben begleitet sie von Kindesbeinen an.
"Die Chroniken der Seelenträger - Band 01- Der Wächter" war ihre erste Veröffentlichung. Und erschien im Mai 2012 im Aavaa-Verlag.
Im März 2013 erschien die zweite Auflage bei Createspace Independent Publishing.
Im Mai 2013 veröffentlichte sie den Katzenroman "Katzenalarm: Vier Musketiere auf Freierpfoten", den sie selbst als ihr 'persönliches Herzstück' bezeichnet.
"Die Chroniken der Seelenträger - Band02 - die Gesandten", wird voraussichtlich im Herbst 2013 erscheinen.

Die Bücher

Mein Dank geht an...

...E.Snyder für die Bereitstellung des Rezensionsexemplares!

Sonntag, 17. November 2013

[Rezension] The Curse 01 - Vanoras Fluch von Emily Bold

Autorin: Emily Bold
Dt. Reihentitel: The Curse
Dt. Titel: Vanoras Fluch
Dt. Erstausgabe: 06/2012
Format: Taschenbuch
Seitenzahl: 382
ISBN-10: 1477678603
ISBN-13: 978-1477678602
Preis: 9,95 €



Die Außenseiterin Samantha findet im Nachlass ihrer Großmutter ein altes Amulett. Wenig später führt ein Schüleraustausch die Siebzehnjährige nach Schottland. Kaum bei ihrer Gastfamilie angekommen, wird sie bereits von den Sagen und Mythen des Landes in den Bann gezogen. Als sie dann auch noch den attraktiven Schotten Payton kennenlernt, gerät ihre Welt vollends aus der Bahn. Der mysteriöse Highlander erobert Sams Herz im Sturm. Im Strudel der Gefühle bemerkt sie nicht, in welcher Gefahr sie schwebt, denn was sie nicht ahnt: Paytons Vergangenheit birgt ein dunkles Geheimnis. Ein Geheimnis, das die Schicksale ihrer beider Familien seit Jahrhunderten untrennbar miteinander verbindet und welches nun auch Sam in Lebensgefahr bringt … 

Inhalt

Im Nachlass ihrer Großmutter entdeckt Sam ein Tagebuch und ein altes, schottisches Amulett. Kurz darauf wird ihr aufgrund ihrer schlechten Noten ein Austausch nach Schottland empfohlen. Während ihres Aufenthaltes trifft sie auf den gutaussehenden und charmanten Payton, zu dem sie sich auch gleich hingezogen fühlt. Er hingegen sendet die unterschiedlichsten Signale, doch ahnt Sam nicht, dass über ihrer Verbindung ein Fluch schwebt, der sie alle in Lebensgefahr bringen kann...

Eigene Meinung

"Vanoras Fluch" ist der gelungene Auftakt zu Emily Bolds "The Curse"-Trilogie.

Der Schreibstil ist leichtgängig und flüssig zu lesen. Beschreibungen gehen der Autorin leicht von der Hand. Vor allem die Szenen, die in Schottland spielen sind farbenfroh und bildgewaltig. Zum Großteil wird die Geschichte aus der Ich-Perspektive von Sam erzählt; alle anderen Perspektiven werden in der dritten Person erzählt, was zu Anfang ziemlich verwirrend sein kann.

Die Charaktere sind sehr sympathisch, allen voran Sam, die sich durch ihre Bodenständigkeit auszeichnet. Sie steht in starkem Kontrast zu ihrer besten Freundin, die sich gerne und häufig verliebt - besonders gerne in die Jungs aus dem Football-Team. Alles in allem ist Kim eine arg klischee-behaftete Persönlichkeit, was ich ziemlich schade finde. Payton hingegen ist der undurchschaubare und unnahbare Held. Auch er ist auf seine Art charmant und einnehmend, allerdings fiel es mir schwer, mich auf ihn einzulassen, was vielleicht auch an dem Perspektivenwechsel liegen kann.

Alles in allem sind die Figuren noch stark ausbaufähig und ich hoffe, dass sie ihre wahre Größe in den Fortsetzungen erhalten. Gerade einige Nebenfiguren ließen sich dadurch auch schwer einordnen.

Die Geschichte ist unterhaltsam, spannend, romantisch und lustig. Eine sehr gute Mischung, wie ich finde, umso enttäuschender, dass ich mich nur schwer habe fallen lassen können. Das lag aber weniger an dem Können der Autorin, sondern eher daran, dass es für mich scheinbar die falsche Zeit war. Nichtsdestotrotz habe ich nach anfänglichen Startschwierigkeiten mit Sam und Payton gelitten, geliebt und voller Anspannung dem Ende entgegen gefiebert. Für Schottland-Fans wie mich ist das Setting ja ein Traum und ich musste oft an die von mir so geliebte Highland-Saga von Diana Gabaldon denken.

Die Gestaltung dieses Buches ist überaus gelungen. Nicht nur, dass es von einem wunderschönen Cover geziert wird, es wird auch noch jeder Kapitelbeginn mit einem Landschaftsfoto untermalt.

Fazit

Emily Bolds "The Curse - Vanoras Fluch" ist ein gelungener Reihenauftakt, der vor allem Highland-Fans gefallen wird. Die Autorin hat einen sehr angenehmen Schreibstil und bringt mit ihren gelungenen Beschreibungen den Charme Schottlands wunderbar rüber. Die Charaktere sind noch ausbaufähig, vor allem die Nebenfiguren könnten mehr Tiefe vertragen - alles in allem sind sie aber sehr sympathisch und man begleitet sie gerne auf ihrem Abenteuer. Die Geschichte ist auf ihre Art originiell und zeichnet sich durch eine gute Mischung aus Liebe, Humor und Spannung aus. Ich werde die Reihe vielleicht nicht sofort, aber definitiv weiter verfolgen - 4/5 Bücher!

Die Autorin

© Emily Bold
Emily Bold lebt mit ihrer Familie in einem idyllischen Dörfchen in Bayern mit Blick auf Wald und Wiesen - äußerst ruhig und inspirierend. Sie schreibt historische Liebesromane, Paranormal Romance und Jugendbücher.
"Gefährliche Intrigen", ihr erster historischer Liebesroman, erschien im Mai 2011 bei Amazon als Ebook und landete prompt unter den Top 20 Bestsellern dieses Jahres in der Kategorie Romane. Mittlerweile sind vier weitere Historicals erschienen.
Ihre "The Curse"-Reihe wird künftig von Amazon Crossing im englischsprachigen Raum verlegt.

Die Reihe

The Curse Trilogie
  1. Vanoras Fluch
  2. Im Schatten der Schwestern
  3. Das Vermächtnis

Mein Dank geht an...

...Emily Bold für die Bereitstellung des Wanderbuches!

Mittwoch, 28. August 2013

[Rezension] Das Mädchen aus den Wäldern von Kira Gembri

Autorin: Kira Gembri
Dt. Titel: Das Mädchen aus den Wäldern
Dt. Erstausgabe: 06/2013
Format: Taschenbuch
Seitenzahl: 270
ISBN-10: 1490402217
ISBN-13: 978-1490402215
Preis: 9,95 €




Kaufen könnt Ihr das Buch gleich hier.

Reeva hat das zweite Gesicht - eine gefährliche Eigenschaft in der Zeit der Hexenverfolgung. Als die junge Heilerin dem Thronfolger das Leben rettet, ernennt er sie aus einer Laune heraus zu seiner Gesellschafterin. Zwischen den beiden entwickelt sich eine besondere Freundschaft, und zunächst gelingt es Reeva, ihre Gabe geheim zu halten. Doch dann wird sie durch eine Unheil verkündende Vision von ihrer Vergangenheit eingeholt. Ihr bleibt nichts anderes übrig, als sich dem Prinzen anzuvertrauen und ihre neu gewonnene Sicherheit zu riskieren ... 

Inhalt

Reeva ist eine Waise, die versucht, irgendwie zu überleben. Die Nächte verbringt sie in anderer Leute Ställen, deren Tiere sie behütet. Eines Tages jedoch wird sie der Hexerei bezichtigt und aus dem Dorf verbannt, doch glücklicherweise trifft sie auf Enva, die sie bei sich aufnimmt und in der Kunst des Heilens unterweist. Nach einem glücklichen Winter machen sich die beiden Frauen auf den Weg in die Dörfer, um ihrer Arbeit nachzugehen und schon bald muss Reeva entdecken, dass sie Gabe besitzt: Sie kann in die Zukunft sehen, allerdings sorgt diese Gabe nicht gerade dafür, dass ihr Leben ungefährlicher wäre…

Eigene Meinung

„Das Mädchen aus den Wäldern“ von Kira Gembri hält genau das, was es verspricht: es ist ein Märchen durch und durch und ein sehr „nachdenkliches“ noch dazu.

Der Schreibstil ist flüssig zu lesen, bildhaft und anregend. Gembri lädt dazu ein, sich fallen zu lassen, wahrt aber eine gewisse Distanz, wodurch sich dieser Roman von der breiten Masse abhebt. Erzählt wird die Geschichte von einem auktorialen Erzähler und es gibt nur einen Handlungsstrang, sodass man Reeva stets begleitet.

Reeva ist eine zugleich starke und schwache Persönlichkeit. Durch den frühen Tod ihrer Mutter war sie dazu gezwungen, sich alleine durchzukämpfen, ihr verkümmertes Bein machte sie zur Außenseiterin und bestärkte die Menschen in ihrem Misstrauen. Sie lebt in einer Zeit, die von ständiger Furcht, Verleumdungen und dem Kampf ums nackte Überleben geprägt sind – Hexenverbrennungen stehen an der Tagesordnung. Mit ihrer Gabe wird sie zur Zielscheibe und es ist ein langer Weg für sie, nicht mehr ständig vor allem und jedem wegzulaufen. Sie legt eine bestechende Ehrlichkeit an den Tag, die sowohl vor den Kopf stoßend als auch erfrischend sein kann. Sie schätzt die Natur und die Ergebnisse ihrer eigenen Arbeit. 

Die Geschichte ist teilweise richtig süß, an anderen Stellend erschreckend grausam, stellenweise traurig und auch richtiggehend rührend. Sie ist ganz anders als man erwartet hat und doch bleibt Gembri ihrem versprochenen Märchen treu. Sie regt zum Nachdenken an und es gibt durchaus eine „Moral von der Geschicht‘“, wie es so schön heißt.

Das Cover ist angenehm schlicht, passt zur Geschichte und ist wirklich hübsch anzusehen.

Fazit

Kira Gembris „Das Mädchen aus den Wäldern“ ist ein schönes Märchen, das vor allem für die Herbst- oder Winterzeit geeignet ist. Es ist schnell und flüssig gelesen, man kann sich zwar fallen lassen und wahrt doch unweigerlich eine gewisse Distanz. Durch ihren Stil hebt Gembri sich von der Masse ab und in Kombination mit ihrer tollen Geschichte fasziniert sie auf ungeahnte Weise. Ich kann dieses Buch jedem empfehlen, der die Abwechslung zum Mainstream sucht. 5/5 Bücher für diese unterhaltsame Lektüre!

Mein Dank geht an...

...die Autorin Kira Gembri für die Bereitstellung des Rezensionsexemplares!
 
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